Nahaufnahme des Haaransatzes an der Stirn mit grauen Strähnen - Wissenschaftliche Haarausfall-Behandlung

Wissenschaftliche Grundlagen zur Haarausfall-Behandlung

Allgemeine Informationen zu Wirkstoffen und deren Erforschung im Bereich Haarausfall. Mehr erfahren in unserem Ratgeber.

Allgemeine Informationen

Diese Informationen dienen dem allgemeinen Verständnis und ersetzen keine ärztliche Beratung. Individuelle Ergebnisse können variieren.

1

DHT-Hemmung

DHT (Dihydrotestosteron) gilt in der wissenschaftlichen Literatur als relevanter Faktor bei erblich bedingtem Haarausfall. Bestimmte Wirkstoffe können die Umwandlung von Testosteron zu DHT hemmen.

1 Kaufman KD et al. (1998). Finasteride in the treatment of men with androgenetic alopecia. J Am Acad Dermatol. [PubMed]

2

Durchblutungsförderung

Bestimmte Wirkstoffe können die Durchblutung der Kopfhaut fördern. Die genauen Wirkmechanismen werden in der Fachliteratur beschrieben.

2 Olsen EA et al. (2002). A randomized clinical trial of 5% topical minoxidil versus 2% topical minoxidil and placebo. J Am Acad Dermatol. [PubMed]

3

Individuelle Beurteilung

Ob eine Behandlung geeignet ist, muss von einem Arzt individuell beurteilt werden. Die Dosierung wird auf persönliche Bedürfnisse und Verträglichkeit abgestimmt.

Evidenzbasierte Inhaltsstoffe

Jeder Wirkstoff in unseren Formulierungen wurde sorgfältig aufgrund seiner wissenschaftlichen Evidenz und klinischen Wirksamkeit ausgewählt.

95/ 100

Finasterid

Hemmt das Enzym 5α-Reduktase

Etablierter Wirkstoff mit starker Evidenz für Männer.

Sehr gut belegtGoldstandard oral; topisch mit wachsender Evidenz.
92/ 100

Minoxidil

Öffnet Kaliumkanäle in Haarzellen

Behördlich zugelassen; fördert Durchblutung und Follikelaktivität.

Sehr gut belegtSehr gut belegt topisch; oral niedrig dosiert im Trend.
90/ 100

Dutasterid

Hemmt beide Formen des Enzyms 5α-Reduktase

Starker DHT-Blocker; in Studien oft wirksamer als Finasterid.

Sehr gut belegtSehr gut belegt für AGA, besonders bei ausgeprägtem Verlauf.
66/ 100

Melatonin

Antioxidative Wirkung auf Haarfollikel

Schützt Follikel; kleinere Studien zeigen Nutzen.

Solide HinweiseGute Hinweise bei geringer Nebenwirkungsrate.
60/ 100

Tretinoin

Aktiviert Vitamin-A-Rezeptoren

Verbessert Penetration; kann Minoxidil-Wirkung unterstützen.

Solide HinweiseSolide Hinweise als Booster, nicht als Monotherapie.
58/ 100

Cetirizin

Antihistaminikum mit entzündungshemmender Wirkung

Entzündungshemmend; kleine Studien zeigen dichteres Haar.

Solide HinweiseSolide frühe Daten, als Add-on interessant.
54/ 100

Koffein

Stimuliert Haarfollikel und verbessert Durchblutung

Topischer Stimulator; eher als Zusatz sinnvoll.

BegrenztBegrenzte Evidenz: geringes Risiko, überschaubarer Nutzen.
48/ 100

Rosmarinöl

Verbessert Durchblutung der Kopfhaut

Pflanzlicher Ansatz; beruhigt die Kopfhaut und fördert die Durchblutung.

BegrenztBegrenzte Evidenz: erste Studien im Vergleich zu Minoxidil sind vielversprechend; beruhigend.
Forschungsteam im Labor für personalisierte Haarausfall Behandlung - Schweizer Qualitätsstandards

Herstellung durch Schweizer Apotheken

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